Lebenslaub

 
   
 
Wie Lebenslaub geblasen vom Wind
Hinfort gefegt
Nicht von Kontrolle bewegt
So fühlt man sich als Mann wie als Kind

Doch hier und da findet sich Halt
Ein kleiner Ast
Ein Fahnenmast
So entrinnt man als Laub der Windesgewalt

Und sammelt man genügend Kraft
Beherrscht als Baumeskind
Den Wind
So ist doch der eigene Weg geschafft

Und so kommt doch ein jedes Blatt
An seinen rechten Ort

Bastian Friedrich
24.12.2002
Für meinen Großvater


Den "offiziellen" Satz dieses Gedichtes gibt es als PDF zum Download.